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Positives Feedback für das innovative TinyCareHome

Kleines Haus für die Pflege von morgen

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Modernes TinyCareHome-Modulgebäude mit barrierefreier Rampe in parkähnlicher Umgebung. Das kompakte Gebäude kombiniert dunkle Metallfassade mit Holzverkleidung und verfügt über eine Eingangstür mit Beleuchtung.
Der Großteil der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird zuhause von Angehörigen betreut. Doch dabei stellt sich zunächst oft eine grundlegende Frage: Wie sollen die beteiligten Menschen überhaupt zusammenwohnen? Berufstätige Erwachsene können nicht einfach in die Wohnung ihrer Eltern in eine andere Stadt ziehen. Und in ihrem eigenen Haus ist vielleicht kein Platz. Oft ist zudem keine vorhandene Wohnung barrierefrei. Für diese schwierige Situation gibt es bald eine innovative Lösung: das TinyCareHome für Pflegebedürftige.

Das TinyCareHome ist eine Entwicklung des Bosch Digital Innovation Hub der Robert-Bosch-Stiftung aus Stuttgart und des Steinbeis-Instituts aus Tübingen. Projektleiter ist Florian Burg. Und mit an Bord ist Stiegelmeyer.

Die Idee ist einfach und bestechend: Wenn die pflegenden Angehörigen in ihrem Garten ein Stückchen Rasen oder Terrasse frei haben, lässt sich dort ein optisch ansprechender Wohncontainer mit 17 Quadratmetern Fläche platzieren. Der Container steht auf einem Anhänger mit Rollen und ist über eine Rampe zugänglich.

Innen findet man alles, was einem älteren Menschen das Leben angenehm macht: eine moderne kleine Küche, ein ebenerdiges Badezimmer mit offener Dusche und eine gemütliche Schlaf- und Fernsehecke mit dem Pflegebett Elvido von Stiegelmeyer. Das Tiny House fördert die Selbstständigkeit der Senioren, eignet sich aber auch für eine umfassende Pflege. Der Pflegebedürftige erhält das gute Gefühl, weiterhin in seinem eigenen Zuhause zu leben statt im Gästezimmer der Tochter.

Produktmanager Dennis Wilkening vom Stiegelmeyer-Connectivity-Lab in Herford erklärt das Konzept: Das Tiny House soll mietbar sein, idealerweise mit Unterstützung der Pflegekasse. Der angepeilte monatliche Mietpreis von unter 1.000 Euro wäre im Vergleich zu den aktuellen Kosten in der stationären Pflege durchaus attraktiv.

Unser Bett spielt in diesem Konzept eine wichtige Rolle. „Technischer Schwerpunkt ist eine digitales Pflegebett auf Basis unserer Elvido-Familie“, erklärt Dennis Wilkening. „Es enthält ein Out-of-Bed-System und eine Sprachsteuerung, letztere zum Beispiel in Zusammenarbeit mit unserem Partner CSS MicroSystems.“ Das Out-of-Bed-System kann auf Wunsch die Angehörigen im Haus informieren, wenn der Bewohner im Tiny House nachts aufsteht und nach einer definierten Zeit nicht ins Bett zurückkehrt. Unser Elvido wird dadurch Teil eines Smart-Homes, das den Schutz und Komfort pflegebedürftiger Menschen mit intuitiv bedienbaren digitalen Assistenzsystemen steigert.

Als das TinyCareHome im September 2025 in der Stadt Sinsheim erstmals öffentlich präsentiert wurde, gab es von Bürgern und Medien begeistertes Feedback. Zurzeit befindet sich der Container in der Hochschule Ravensburg-Weingarten, dort werden bis Ende März 2026 Wünsche und Anregungen der Besucher geprüft und umgesetzt. „Und dann soll das Tiny House in Serie gehen“, sagt Dennis Wilkening. Wir werden über die weitere Entwicklung dieses spannenden Projektes berichten.


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